Gedankenbuch| 2019
Gedankenbuch| 2019

geDANKEeinBLICK

Der geDANKEeinBLICK zeigt dir einige Auszüge meiner über die Jahre entstandenen Gedanken während meiner Entwicklung und Arbeit an dem KozeptProjekt KUNST GEHT HEIM. Es sind ehrliche und offene Gedanken, die sich in mir formulierten, den Kern meines Wesens, persönliche Auseinandersetzungen und Fragen zeigen. Aktuelle Gedankenansätze ergänzen in unregelmäßigen Abständen diese Einblicke.


geDANKEeinBLICK 3 | 2016

Jeder lebendige menschliche Organismus ist (sein eigenes) Bewusstsein, (seine eigene) Verantwortung und (seine eigene) Freiheit. Jeder Körper ist (seine eigene) Kunst (Ausdruck). Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit sind das Wesen der Kunst (Ausdruck). 

 

Archäologische Funde belegen, dass das erste Lebewesen (bewusster) Mensch Kunst (Ausdruck) lebte (praktizierte). Kunst (Ausdruck) war von Anbeginn an Bestandteil bei dem Lebewesen (bewusster) Mensch. Kunst (Ausdruck) war in Zeiten von Ressourcenknappheit das wichtigste Bindeglied in einer Gemeinschaft. Kunst (Ausdruck) stärkte und formte die Gesellschaft. Und - Kunst (Ausdruck) war auch Geburtshelfer der Religion. Die Fähigkeit sich durch Kunst auszudrücken (Ausdruck darstellen), kennzeichnet unsere Spezies. („Die Odyssee der Menschheit“/Dr. Niobe Thompson/Anthropologe und Filmemacher/Dokumentation 2015)

 

Religion wurde durch die Kunst geboren, deswegen sagt KUNST GEHT HEIM., dass religiöse Lehren, im Sinne von Bekenntnis, bis zum heutigen Tage die stärkste Kunst (der stärkste Ausdruck) ist. Religiöse Lehren besitzen unendliche Fantasie, erfinden Geschichten, verbreiten verschiedenste Ausdrucksweisen, erreichen alle Menschen und drücken sich über das Verhalten des Menschens aus. Sie bestimmen somit über Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit. Religiöse Lehren formten und formen (unbewusst) das (erste) Lebewesen (bewusster) Mensch. 

Bestimmten und bestimmen religiöse Lehren über den Verlauf des menschlichen Lebens? 

Wie nah sind religiöse Lehren der bewussten eigenverantwortlichen Freiheit? 

 

Durch den Ausdruck (das künstlerische Spiel) entwickelte das erste Lebewesen (bewusster) Mensch die Religion. Welches Spiel begann, als Religion geboren wurde? Wo blieb die bewusste eigenverantwortliche (verspielte) Freiheit? 

 

Religion wurde durch die Kunst (Ausdruck) geboren und verließ gleichzeitig den freien Ausdruck (Kunst). Religion hat die Kunst (den freien Ausdruck) verlassen und wurde zu einem bestimmenden Bevölkerungsausdruck. Das erste Lebewesen (bewusster) Mensch hatte sich damit selbst verlassen, weil es begann, an etwas anderes als sich selbst, an etwas außerhalb von es, zu glauben. Das erste Lebewesen (bewusster) Mensch verlor damit sein persönliches Bewusstsein, seine persönliche Verantwortung und seine persönliche Freiheit. Wenn diese Bekenntnisse fehlen, ist das Lebewesen (bewusster) Mensch keine für sich selbst stehende und wertfreie Einheit. 

 

Kunsttätigkeiten (Ausdrucksformen) werden von Kindern von Anbeginn an (unbewusst im Spiel) praktiziert. Je älter das Lebewesen (bewusster) Mensch wird, desto ärmer wird das Lebewesen (bewusster) Mensch in Bezug auf das künstlerische Spiel (freier Ausdruck). Aber reicher an religiösen Erfahrungen (unfreier persönlicher Ausdruck), vermittelt durch das Mitlebewesen (bewusster) Mensch. 

 

Bedeutet das, je stärker sich das Leben nach religiösen Lehren ausrichtet, desto mehr Verlust an künstlerischem Spiel (eigener Ausdruck = eigenes Bewusstsein, eigene Verantwortung und eigene Freiheit) findet statt? 

 

Sollte das Lebewesen (bewusster) Mensch durch das künstlerische Spiel (Ausdruck) reicher an Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit werden, damit globale Gemeinschaften und gesellschaftliche Lösungen an Stelle der Grenzen bestimmenden Religionen treten können? Könnte das Lebewesen (bewusster) Mensch dadurch die Chance bekommen, ein völkerverbindendes Bekenntnis zu leben? 

 

Die Geschichte des ersten Lebewesens (bewusster) Mensch zeigt, dass Kunst (Ausdruck) Religion hervorbrachte. Wozu ist Kunst (Ausdruck) jetzt fähig? Wozu könnten wir Kunst (Ausdruck) jetzt nutzen? Wozu sollten wir Kunst (Ausdruck) nutzen? 

 

Kunst geht heim. bedeutet Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit . 

Kunst steht für Bewusstsein, geht für Verantwortung und heim für Freiheit. 

Bewusstsein steht für Licht, Verantwortung für Leben und Freiheit für Liebe. 

Das ist die Stilrichtung des eigenen Ichs. 

Diese Stilrichtung (das Ich) ist das Nichts, das in Allem (indem alles) enthalten ist.

 

Könnte künstlerisches Spiel (freier Ausdruck) wieder das Tor zu einer neuen Dimension werden? Könnte Kunst (freier Ausdruck) (wieder) Geburtshelferin für ein neues Denken werden? Könnte sich durch Kunst (freier Ausdruck) ein neues Denken (neuer Glaube) im Sinne eines bewussten, verantwortungsvollen und freien Stils des eigenen Ichs entwickeln? Könnten bewusste, verantwortungsvolle, freie globale Gedanken so viel Energie erzeugen, dass ein völlig neues Denken (neues Bekenntnis) für das Lebewesen (bewusster) Mensch möglich wäre?

 

Warum ist der bewusste, verantwortungsvolle und freie, allen Lebewesen (bewusster) Mensch innewohnender Ausdruck (Kunst), bei der Geburt der Religion verlorengegangen? Ist das Evolution? Ist das Fortschritt? Ist Evolution Fortschritt? Was ist Fortschritt? Was ist Evolution? Was ist Evolution wirklich?

 

Leben passt sich an. Der Antrieb von Leben ist Überleben. Entwicklung dient dem Überleben.

 

Warum entwickelte sich das Lebewesen (bewusster) Mensch in die Richtung, in der das Lebewesen (bewusster) Mensch jetzt lebt? War und ist diese Entwicklung Überleben? 

 

Nichts in der Geschichte des Lebewesens (bewusster) Mensch hatte sich von Anbeginn an in Richtung Nichtleben entwickelt. Alles hatte von Anbeginn an schon immer die gleiche Antriebskraft wie jetzt. Ständig suchte und sucht das Lebewesen (bewusster) Mensch nach Überlebenschancen. Jedes Jahr mehr im Leben des Lebewesens (bewusster) Mensch vergrößerte den Horizont. 

 

Ist Wissenschaft und Technik lebensnotwendig? Wenn sie es nicht wären - warum haben sich dann Wissenschaft und Technik entwickelt? Konnte sich die Erde samt ihrer Lebewesen nur so entwickeln, wie sie sich entwickelt hat? Macht es Sinn darüber nachzudenken? 

 

Künstlerisches Denken offenbart eine grenzenlose und verbindende Dimension und ist dadurch stärkstes Bindeglied in der Gemeinschaft bei Ressourcenknappheit. 

 

Für Kunst geht heim. stellt sich jetzt die Frage, ob Kunst (für sich selbst stehender und wertfreier Ausdruck) heim gehen soll oder nicht? Ob Bewusstsein verantwortungsvoll und frei sein soll/muss/kann? 

 

Kunst geht heim. könnte sich dafür eignen, weil die Ausübung von Kunst (Ausdruck / Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit) die Wahrnehmung von Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit schärft. Die Aufgabe der Kunst (des Ausdrucks) - durch das Spiel mit Kunst (Ausdruck) als Mittel zum Zweck - das Lebewesen (bewusster) Mensch (das Wesen des Lebens) zum eigenständigen Denken zu bringen, könnte religiöse Lehren ablösen. Das Denken könnte für sich selbst stehend und wertfrei, bewusst, verantwortungsvoll und frei existieren. 

 

Kunst geht heim. glaubt, dass es auch davon abhängt, wie zugänglich Kunst (Ausdruck / das Mittel zum Zweck) für alle Lebewesen (bewusster) Mensch wird und was das Lebewesen (bewusster) Mensch daraus macht (machen könnte - im Anbetracht des heutigen entwickelten Gehirns und der damit verbundenen Möglichkeit bewusst(er) zu denken). 

 

Das neue Denken könnte aus der Kunst geboren werden.

Neues Denken = Kunst geht heim. = Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit.

 

Das neue bewusste Denken könnte die Lösung und die Zukunft für globale Gemeinschaften sein. Die bereits eingetretene Völkerwanderung zeigt auf, dass das Lebewesen (bewusster) Mensch ein verbindendes Denken entwickeln sollte / müsste / könnte.

 

Könnte die Evolution durch globales gemeinschaftliches Denken beeinflusst werden? Könnte ein Experiment funktionieren, indem sich das Lebewesen (bewusster) Mensch selbst beim Denken überlistet, indem sich jedes Lebewesen (bewusster) Mensch (durch das künstlerische Spiel) ein globales Miteinander Denkmuster antrainiert? 

 

Ja, weil das globale Miteinander Denkmuster mit Inhalt Überleben perfekt funktinierte und funktiniert. Wahrscheinlich wäre nur das Wort Überleben als Antriebskraft mit einem anderen Wort als Antriebskraft auszutauschen. 

 

Vielleicht könnte durch neue Worte (neue energiegeladene Schwingung) der ganze menschliche Organismus umprogrammiert werden?

 

Die Kunst (Ausdruck) denkt sich: „Ich gehe heim. Aber wohin? Wo ist mein Zuhause? Ich gehe zu den Lebewesen. Dort finde ich das Wesen des Lebens (Ausdruck / Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit). Und kann mein Wesen, das Wesen der Kunst (Ausdruck / Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit), als Gastgeschenk mitbringen und bereitstellen.“

 

Warum soll den Kunstunerfahrenen Lebewesen (bewusster) Mensch das Wesen der Kunst (Ausdruck) näher gebracht werden?

 

Weil jedes Lebewesen (bewusster) Mensch sich permanent ausdrückt. Warum? Weil der persönliche Ausdruck jedem Lebewesen (bewusster) Mensch angeboren ist, und gesellschaftliche Lösungen und globale Gemeinschaften beeinflussen kann. Vielleicht sollte deswegen Kunst heim gehen, weil Kunst (Ausdruck) der Ursprung von allem ist. 

 

Wenn der lebendige Selbstkern (Ursprung) (wieder) entdeckt ist, dann lebt das Leben ursprünglich - im Jetzt. Zu den ursprünglichen Lebenserscheinungen zählen Urausdrucksformen wie, darstellende Äußerung (Bewegung/Tanz), verbale Äußerung (Sprache/Gesang) und bildende Äußerung (Gestalten/Zeich(n)en) = Ausdruck = Kunst.

 

Wenn das Lebewesen (bewusster) Mensch sich seines Ursprunges bewusst ist, dann kann es frei und unbewertet diese Urausdrucksformen leben, und es findet einen freieren Zugang zu den Erscheinungsformen dieser Äußerungen, welche talentierte Lebewesen (bewusster) Mensch als Beruf ausüben. 

 

Jedes Lebewesen (bewusster) Mensch soll Urausdrucksformen leben - d.h. aber nicht, dass alle talentiert sind. Es geht auch darum, dass es den Lebewesen (bewusster) Mensch, welche den Beruf Urausdrucksform leben ausüben (diese Menschen werden KünstlerInnen genannt), dadurch leichter gemacht wird, damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen, weil eine größere Masse, ein von Herzen kommendes Interesse für die Ergebnisse dieses Berufes hat. Die Möglichkeit, dass das Ausüben des Berufes KünstlerIn angenommen und verstanden wird, erhöht sich dadurch (KünstlerIn sein = talentiertes Umsetzen einer Urausdrucksform - gleichwertig zu sehen wie viele andere Talente).

 

Das Ausleben von Urausdrucksformen ist nichts Besonderes oder Teures. Es ist einfach eine Tätigkeit. Wichtig ist, dass diese Tätigkeit von allen Lebewesen (bewusster) Mensch gelebt wird (das Leben besteht daraus), von talentierten  Lebewesen (bewusster) Mensch als Beruf ausgeübt wird und in Freude und Interesse von Allen angenommen wird.

 

Das talentierte Umsetzen einer Urausdrucksform soll nicht in einsamer Kälte ein Image präsentieren, sondern das Lebewesen (bewusster) Mensch berühren. Das funktioniert sehr gut, wenn das Umsetzen einer Urausdrucksform auch selbst erfahren wird. Dann kann es verstanden werden. 

 

Warum soll ein nicht jedem Leben angeborener Inhalt es wert sein, wachgerüttelt zu werden? Aufwachen geschieht durch die Entwicklung von Bewusstsein, der daraus folgenden Übernahme von (Selbst)Verantwortung und der daraus resultierenden (persönlichen) Freiheit.

 

Bewusstsein, Verantwortung, Freiheit = Leben

Leben = (Ur)ausdruck

(Ur)ausdruck = Leben lebt und drückt sich aus

Ausdruck = Kunst

Kunst = (Ur)Ausdruck

Die (Ur)ausdrucksformen sind in jedem Leben vorhanden.

 

Die (Ur)ausdrucksform sollte in keinem Leben unterdrückt werden.

Die (Ur)ausdrucksform kann stärker oder schwächer ausgeprägt sein.

KünstlerIn sein = talentiertes Umsetzen einer Urausdrucksform

 

Heim gehen = lebendigen Selbstkern (Ursprung / persönlicher Ausdruck) finden

Zuhause sein = lebendigen Selbstkern (Ursprung / persönlicher Ausdruck) leben

Lebendiger Selbstkern = Ursprung / (Ur)ausdruck

(Ur)ausdruck = Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit

 

Kunst geht heim. = Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit als (Ur)ausdrucksform leben 

Kunst geht heim. = das lebendige Prinzip


geDANKEeinBLICK 2 | 2016

Kunst zeitgeschichtlich betrachtet bis in die Gegenwart ist die Könnerschaft, die Perfektion in einer Sache, im Handwerk, in der Arbeit, in einer Tätigkeit. Die zeitgenössische Kunst ist die Suche nach Neuem, Können, Machen, Entdecken und Aufzeigen.

 

Meine (neue) persönliche Definiton von Kunst:

Das Streben nach Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit

Die zwei oben angeführten Punkte

 

Meine (neue) persönliche Definiton von Kunst / detailiert:

Bewusstsein (Licht), Verantwortung (Leben), Freiheit (Liebe). Diese drei Eigenschaften zu leben, zumindest ernsthaft zu versuchen diese drei Eigenschaften zu leben, ist meine „persönliche“ Anschauung von Kunst. Mit meinen Projekten möchte ich ZEICHEN setzen, um die Aufmerksamkeit auf die Eigenschaften Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit zu legen und auf die stets vorhandene Möglichkeit, diese Eigenschaften leben zu lernen, damit man fähig ist, selbst Kunst/Ausdruck zu leben. Durch meine persönliche neue Definition von Kunst, entferne ich mich vom allgemein verständlichen Kunstbegriff. Ich sage, dass das Erlernen von Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit Kunst/Ausdruck ist. Kunst/Ausdruck ist für mich ein lebendiger Prozess.

 

Durch meine neue persönliche Definition von Kunst, ergeben sich in weiterer Folge für mich nun neue Fragen, Ansätze und Konzepte zu dem Begriff KUNST GEHT HEIM.

„Was beinhaltet der Spruch KUNST GEHT HEIM.?

„Welche Aussagen stecken in dem Spruch KUNST GEHT HEIM.?

„Was ist der tiefe Kern von KUNST GEHT HEIM.?

„Was bedeutet KUNST GEHT HEIM.?

„Was ist das Wesen von KUNST GEHT HEIM.“?

„Macht es Sinn KUNST GEHT HEIM. als Marke zu positionieren“?

„Wie soll „ich“ in Zukunft „künstlerisch“arbeiten“?

„Ist meine „künstlerische Arbeit“ das Lernen dieser Eigenschaften“?

„Definiere ich meine „künstlerische Arbeit“ weiterhin noch als Kunst“?

„Oder arbeite ich eben einfach „nur“ an „Projekten“, die von der „Kunstwelt“ automatisch einer Kunstströmung zugeordnet werden, oder die definitiv bestimmten Kunstströmungen zugeordnet sind?

„Wie positioniere ich mich“?

„Wie kann ich effizient arbeiten“?

„Was brauche ich, um effizient arbeiten zu können“?

„Welchen „Wert“ hat für mich der Begriff „Kunst“?

 

„Das „Wahre, das „Echte“, die Kunst (so wie ich Kunst empfinde), sind die ständig stattfindenden Situationen und Begnungen, die ständig die Möglichkeiten beinhalten, wieder einen weiteren Schritt in Richtung Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit zu lernen und in Folge auch immer wieder in das Leben einzubringen.


geDANKEeinBLICK 1 | 2015

Wie sich diese Gedanken im Werk wiederfinden - als „für ein Buch taugliche Aussagen und Inhalte" - weiß ich im Moment noch nicht. Ich denke, das „Ganze“ ist ein Prozess, der noch nicht zu Ende ist. Wieviel in konkreten und praktischen Umsetzungen von diesen Inhalten Anwendungen findet, muss durchdacht und besprochen werden.

 

Es werden sich im Folgenden vielleicht Erklärungen wiederholen und  nicht in richtigen Reihungen erscheinen - der Gedanken- und Schreibfluss stand im Vordergrund. Da diese Gedanken erst der Anfang einer persönlichen Arbeit von mir sind, sind diese Gedanken als ein erstes Gerüst zu verstehen. Es sind meine persönlichen Zugänge, welche ich beginne zu untersuchen. 

 

Die Herzen der Anderen errreichen. Durch KUNST GEHT HEIM. zu den Herzen vordringen. 

 

Ich kann doch Herzen der Menschen erreichen. Ich erreiche sehr oft die Herzen der Menschen. Einfach so im Leben. Was will meine Seele? Vielleicht sollte ich diese Eigenschaft in meiner Kunst (meinem Ausdruck, wie drücke ich mich im Leben aus) auch anwenden. Vielleicht gehört das zusammen? Weil, ich habe es ja.

 

Vielleicht bin ich Vermittlerin (Übersetzerin / Gebrauchsanweisung) für die Menschen, die mit Kunst (Ausdruck) eigentlich gar nichts anfangen können - oder glauben, nichts damit anfangen zu können - ich könnte ja mit meiner Kunst (meinem Ausdruck) auf Kunst (Ausdruck) generell hinweisen, aufmerksam machen - eben durch KUNST GEHT HEIM. Erscheinungen, das ist meine Kunst.

 

Ich könnte durch meine Kunst ja die Kunst generell bewerben? Also Kunst für die Kunst (Ausdruck für Ausdruck). Wie klingt das? D.h., ich könnte eben auch mit schon vorhandener Kunst in meiner Kunst arbeiten? Die Gedanken mit Vorhandenem zu arbeiten, hatte ich immer schon, ich arbeitete und arbeite vorrangig mit „Vorhandenem“.

 

Vielleicht besteht meine Aufagbe darin, oder besser gesagt meine Kunst (Ausdruck) darin, auf Kunst (Ausdruck) aufmerksam zu machen, bei den Menschen, die glauben, nichts davon zu verstehen. Kunst kann doch jeder verstehen. Denn was ist Kunst? Kunst (Ausdruck = Lebenseinstellung) soll aufmerksam machen, entweder auf sich selbst oder auf Zustände, Situationen.

 

Ich meine damit, auf den Inhalt von Kunst generell, soll Kunst aufmerksam machen, denn das ist Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit, im bestem Fall alle drei Eigenschaften, passiert aber vielleicht nicht immer.

 

Warum glauben Menschen, nichts von Kunst (Ausdruck) zu verstehen? Der Mensch drückt sich permanent aus, er erlebt Zustände und Situationen. Warum glaubt dann ein Teil der Menschen, nichts von Kunst (Ausdruck) zu verstehen? Da fällt mir wieder der Begriff KUNST GEHT HEIM. ein. Warum glaubt nur ein Teil der Menschheit Kunst (Ausdruck) zu verstehen. Wer sagt, dass diese Menschen die Kunst (denn Ausdruck) auch wirklich verstehen?

 

Welchen Zugang habe ich zu Kunst? Wie soll ich  über Kunst schreiben? Was halte ich für richtig und erscheint mir sinnvoll darüber zu schreiben? Warum ist es wichtig, dass alle Menschen etwas über Kunst wissen sollten?

 

Wenn ich sage, dass Kunst Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit verkörpert, gleichzusetzen mit Licht, Leben, Liebe, was bedeutet das dann?  

       

Das Bewusstsein ermöglicht bewusst zu denken, die Verantwortung ermöglicht mit Anderen in Gemeinschaft zu leben und die Freiheit ermöglicht uns den Augenblick, das Leben zu genießen. Und das ist schön. Oder?

 

Darum geht es in meinem Werk, wenn ich über Kunst schreibe, denn die „Ausübung“ von Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit ist eigentlich Kunst (Ausdruck)! Oder? D.h., dass meine Kunst, oder das was ich unter Kunst schaffen verstehe, eigentlich das Ausüben von Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit ist? Also, KUNST GEHT HEIM., im Sinne von Denken, Verhalten und Lebenseinstellung. Das würde eigentlich zusammenpassen, wenn ich so darüber nachdenke.

 

Ist meine Kunst das „Nichts schaffen, indem alles enthalten ist“? Das habe ich schon vor 25 Jahren formuliert. Soll ich das glauben? Kann ein „Nichts“ als Kunst existieren? Vielleicht schon? Wäre das dann die Verbreitung von KUNST GEHT HEIM.? Nicht kommentiert, nur in den Raum gestellt? jeder soll selbst denken, jeder soll darüber rätseln, jeder soll selbst darüber sprechen. KUNST GEHT HEIM. in dieser Form (also keine Materie) als Nichts (das „Nichts“ ist Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit), ist Kunst. Kunst die sich von den Menschen nährt. Ich glaube, das ist gut. Das finde ich spannend. Die Verbreitung von KUNST GEHT HEIM. ist das „große“ Projekt. KUNST GEHT HEIM. ist für sich selbst stehend und wertfrei. Die Erscheinung von KUNST GEHT HEIM. soll nie etwas aussagen. Sie soll ganz leise anregen. Wie auch immer.

 

Dieses Nichts wäre dann eine nicht greif- und sehbare Kunst (nicht materiell), sondern:

Bewusstsein | Denken | Licht

Verantwortung | Verhalten | Leben

Freiheit | Lebenseinstellung | Liebe

 

Meine Kunst ist Verbreitung von KUNST GEHT HEIM. KUNST GEHT HEIM. ist das Leben selbst. Denn bewusst, verantwortungsvoll und frei leben ist im wahrsten Sinne des Wortes Kunst. Oder? D.h., ich brauche keine „materielle“ Kunst, ich kann auch nur etwas „Geistiges“ schaffen.

 

Ich versuche anzuregen, dass die Menschen sich ihre Gedanken, ihre Kunst selbst im Kopf ausmalen. Dass die Menschen einfach nur selbst denken und empfinden, ganz egal wie. Das ist der Sinn, das ist die Kunst (der Ausdruck), das ist ihre Kunst (ihr Ausdruck). Die „Kunst (der Ausdruck) der Bevölkerung“ ist das „eigenständige Denken“.

 

Man kann in gewissen Abständen die Reaktionen dokumentieren (als Spiel?). KUNST GEHT HEIM. kann überall plaziert werden. Es könnte auch so aussehen, dass KUNST GEHT HEIM. als Marke z.b. auf Gegenständen zu finden ist, hier ist ein vielleicht versteckter Hinweis um etwas zu thematisieren, oder besser gesagt, um etwas eventuell anzuregen, nämlich das Denken, das selbstständige Denken im Zusammenhang zu dem Gegenstand und der Plazierung KUNST GEHT HEIM. Das Projekt KUNST GEHT HEIM. könnte sich zu einem spannendem „Selbstläufer“ entwickeln.

 

Vielleicht kann sich KUNST GEHT HEIM. irgendwann doch zu einer Richtung entwickeln, wenn auch andere KünstlerInnen sich „real“ und „materiell“ und „greif- und sehbar“ zu der Marke KUNST GEHT HEIM. äußern. Das wird sich entweder von alleine entwickeln oder auch nicht. Das ist nicht so wichtig im Moment, war nur ein Gedanke.

 

Die „kleinen“ Projekte sind die real existierenden Projekte. (siehe konkrete Projektideen). Diese Projekte bekleiden sich mit der Marke KUNST GEHT HEIM. (oder auch nicht??!!) Hier geht es einfach um die Ausübung und Umsetzung von interessanten Projekten. Siehe Ausstellung in Kirchen. Bibeltexte durch Kunst „neu interpretiert“ - inhaltlich in der Messe eingebaut mit Bezug zum Leben und aktuellen Ereignissen.

 

Andererseits passen viele, konkret diese „Kirchenprojekte“, sehr gut in die Aussage von KUNST GEHT HEIM. Denn da versucht Kunst sich dort zu zeigen, wo viele Menschen glauben, daheim zu sein. Zumindest befinden sie sich an dem Ort, wo man dem Zuhause am nächsten ist, angeblich. Es heißt doch auch, „Niemandem ist der Eintritt in das Haus Gottes verwehrt“. Warum sollte man dann der Kunst (dem Ausdruck) - mit der Absicht die Worte der Bibel zu interpretieren und den Versuch zu unternehmen, für die Gesellschaft von heute eventuell ein verständlicheres Bild davon zu vermitteln -  den Eintritt in das Haus Gottes verwehren?

 

Eine weitere Idee ist, in einer historischen Kleinstadt (Weitra) ein „Sehen- und Wahrnehmungsprojekt“ zu installieren. Hier geht es darum, sorgfältig ausgewählte - auch auf Lichteinflüsse und Jahreszeiten achtende - Bildausschnitte von einer Stadt zu zeigen. „Was ist Weitra?“. „Was spielt sich hier ab?“ Auf was will das Projekt mit den Bildausschnitten Bezug nehmen? Man kann auch auf die Geschichte der Stadt eingehen. Man kann die vielen Gesichter dieser Stadt aus verschiedensten Perspektiven Sehen und Wahrnehmen. Aber nicht nur einfach Sehen und gar nicht Wahrnehmen, sondern „bewusst“ Sehen und Wahrnehmen.

 

Eigentlich möchte ich auch untersuchen, ob KünstlerInnen „Defizite“ haben), warum sie diesen „Zwang“ haben, sich über den Begriff „Kunst“ „auszuleben“ (ich eingeschlossen). Dazu muss ich „viele“ Künstlerbiografien studieren. Zum Teil mache ich das ja schon. Mich interessieren Künstlerbiografien enorm. Ich wusste nie, warum Künstlerbiografien so wichtig für mich sind. Vielleicht komme ich dem jetzt auf die Spur. 

Eine Studie von KünstlerInnen: KünstlerInnen/„normale“ Menschen - KünstlerInnen/„Defizit habende" Menschen als Ausgangspunkt für weitere Überlegungen?

 

Was wäre, wenn die Menschen ein entwickeltes, verantwortungsvolles und freies Bewusstsein besitzen würden? Würden dann weiterhin viele Menschen den „Zwang“ vespüren, sich ausleben und ins „Rampenlicht“ stellen zu müssen? Eigentlich präsentiert der/die „KünstlerIn“ sein Innenleben, seine Gedanken nach außen. Ich finde es wirklich spannend, zu untersuchen, was das „Phänomen KünstlerIn“ ausmacht und was es im Zusammenhang mit etwas „können“ zu tun hat. 

 

Ich möchte die „kunstgeschichtliche“ Entwicklung (die man ja kennt und die eigentlich „ausführlichst“ untersucht ist) aus einem anderen Blickwinkel heraus untersuchen (im übrigen liebe ich es, etwas zu „untersuchen“, einer Sache bis auf den Grund gehen). Aus dem „Blickwinkel des Lebens“ - klingt das jetzt blöd?

 

Im moment weiß ich noch nicht die rechte Bezeichnung für diesen anderen Blickwinkel, für das, was ich mit „Blickwinkel des Lebens“ meine. Es ist auch spannend, weil, seit ich mich erinnere und ich selbst als „Künstlerin“ arbeite, ich mich ständig frage, was es mit der Kunst so auf sich hat. Ich habe immer, zusätzlich zu meiner Arbeit als Künstlerin (und auch der „innewohnenden Lust“ künstlerisch zu arbeiten), einen eigenartigen „Zwiespalt“ in mir verspürt. 

 

Zwiespalt ist vielleicht nicht das richtige Wort, eher eine innerliche Unruhe. Einerseits verschafft mir die praktische Umsetzung „künstlerischer“ Arbeiten (was man heutzutage unter „künstlerischer“ Arbeit versteht) die größte Freude, andererseits trübt ein geistiger Zugang zu Kunst meinen Genuss. Mittlerweilen bin ich über die Tätigkeiten als Künstlerin, der Schaffung des Kunstunternehmens du KUNST amoi ...  und der Vermittlung kreativer und künstlerischer Fertigkeiten im Rahmen von du KUNST amoi ..., bei dem von mir kreiertem Begriff KUNST GEHT HEIM. angekommen.

 

Wodurch erreicht man Vertrauen (sich selbst und Anderen gegenüber)? Durch Bewusstsein, Verantwortung, Freiheit. Was ist Vertrauen? Bewusstsein, Verantwortung, Freiheit.

 

Reihenfolge:

SELBST-verTRAUEN

Bewusst-SEIN

Ver-ANTWORT-ung

FREI-heit

 

Wenn man sich selbst vertraut und sich darüber „bewusst“ ist (das ist die Vorraussetzung), dann übernimmt man Verantwortung für seine eigene Freiheit. D.h., wenn man sich selbst vertraut und sich darüber bewusst (sein eigenes „Sein“ kennt) ist, gibt man sich selbst die Antwort: „Ich bin frei“.

 

Was ist für  mich Kunst? Kunst ist für mich Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit zu leben. Warum ist für mich Kunst Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit? Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit ausüben zu können, ist eine hohe „Kunst“ im Sinne des Ursprunges des Wortes Kunst („können“). Um diese drei Eigenschaften zu leben (mit Selbsvertrauen sind es vier), braucht es ein hohes Maß an „Können“. Dieses „Können“ „muss“ geübt werden, dann hat es die Chance zur „Perfektion“, zur „Kunst“ (zum Ausdruck) zu werden. 

 

Und was ist Bewusstsein, Verantwortung, Freiheit?

Das ist das Leben. Wenn man diese drei Eigenschaften „ausüben kann“, sie „leben kann“, dann „lebt“ man. Dann ist man im wahrsten Sinne des Wortes ein/e KünstlerIn. Der Begriff „LebenskünstlerIn“ ist ja bekannt. In meinem Sinne ist dieser Begriff nur ansatzweise mit meinen Gedanken verwandt (eine „gewisse Entspannung“ als Lebenseinstellung erleichtert das Leben und lässt es auch „gut funktionieren“), ich meine aber die „hohe Kunst des Lebens“.

 

Ich spreche von der Kunst/Ausdruck, die dem Leben ebenbürtig ist. 

 

Unser Empfinden hängt stark mit dem Gebrauch der Worte zusammen. Deswegen versuche ich in Worte zu fassen und spiele und untersuche die Worte und die Aussage dahinter. Wie wären Gedanken, wenn es keine Worte geben würde? Man hätte gar kein Medium in der Hand, um mitzuteilen, wie man sich fühlt, man könnte es nur zeigen. Man „kann“ es zeigen. Man „kann“ seine „Bilder“ zeigen (da wären wir dann wieder bei der „Ursprache Zeichnen - „Arno Stern“ - bei der „Urverständigung“). Um freie und für sich selbststehende Bilder zeigen zu können, muss man lernen, bewusst und verantwortungsvoll mit sich umzugehen. 

 

Für mein Empfinden bedeutet der Begriff Kunst/Ausdruck Leben.

 

Die Ausübung der kreativen Tätigkeiten ist für mich nicht „wirklich“ Kunst. Das war vielleicht immer der innerliche Zwiespalt. (Kunst)Projekte zu machen ist eine Tätigkeit wie vieles andere auch. Verwendet die Menschheit den Begriff Kunst immer richtig? Ups! Kann ich das sagen?

 

Wen ich jetzt untersuche, ob KünstlerInnen „Defizite“ haben (mich eingeschlossen ...), dann stoße ich darauf, dass man das Wort „KünstlerIn“ auch für „Defizite habende“ Menschen verwendet, und nicht nur für die „voll entwickelten“ Menschen. Bei „Defizit habenden“ (nachgewiesenen) KünstlerInnen, ist die Kunstwelt sehr stolz darauf und erwähnt es auch. Trägt es stolz in die Welt hinaus, ob das der/die KünstlerIn gewollt hätte? Vielleicht bekommen diese Menschen („Defizit habende“) das Werkzeug der „Kunst“ in die Hand gelegt, um sich dadurch möglichst zu entwickeln ...

 

Wenn ich den Gedanken KUNST GEHT HEIM. in Erscheinung treten lasse, genügt das, um einen Impuls zu setzen? Einfach konsequent in Erscheinung treten lasse. D.h., KUNST GEHT HEIM. heißt zu sich selbst zu gehen. In seinem Herzen. Selbstvertrauen entwickeln, also sich selbst vertrauen damit sich das Herz öffnen „kann“ und dann bewusst und verantwortungsvoll frei ist.

 

Ich glaube, die Zukunft der Kunst (des Ausdrucks) ist - zu seinem Herzen zu gehen. In Anbetracht der Tatsache, wie sich die Welt und der Mensch entwickelt, ist jeder Mensch aufgefordert, zu seinem Herzen zu gehen und die Wahrheit herauszufinden.

 

Was nützt uns die Kunst (und alles andere), wenn wir uns alle weiterhin so benehmen? Die einzige Chance alles aufrecht zu erhalten, ist Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit. Eigentlich sind „wir alle“ aufgefordert uns zu diesem einzigenThema zu betätigen und zu leben. Wie auch immer. Jeder in seinem Bereich. Alles hat die gleiche Berechtigung und Wertigkeit.

 

KUNST GEHT HEIM. heißt auch zu verstehen, dass jeder selbst Kunst/Ausdruck im Herzen trägt, also Leben im Herzen trägt. Also Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit im Herzen trägt. KUNST GEHT HEIM. heißt also, zu sich selbst nach Hause gehen (wenn man z.b. frei ist, besitzt man die Kunst/Ausdruck überall frei zu sein).

 

Wenn das stimmt was ich sage (in meinem Werk KUNST GHET HEIM. werde ich das ausführlichst untersuchen), dann funktioniert für mich das Wort Kunst in einem anderen Kontext. Für mich heißt Kunst nicht die Ausübung schöpferischer Tätigkeiten, sondern die Ausübung von bewusstem, verantwortungsvollem und sich daraus ergebendem freien Leben.

 

Meine zukünftigen „kreativen“ Projekte sind im Rahmen von KUNST GEHT HEIM. und versuchen wertfrei und für sich selbst stehend zu sein. Versuchen einen Impuls zu setzen, wie man das Leben leben „kann“. Meine Kunst regt an nachzudenken, wo Zuhause ist und was es bedeutet.

 

Meine Kunst, oder besser gesagt, der „Kunstgedanke“ KUNST GEHT HEIM., ist entmaterialisiert, weil es darum geht, Eigenschaften des Lebens zu leben. Die schöpferischen Tätigkeiten, die mir sehr viel Freude bereiten, sollen helfen, wesentliche Informationen zu tranportieren und zu unterstützen. Deswegen funktionieren sie unter KUNST GEHT HEIM. - wertfrei und für sich selbst stehend. 

 

Eigentlich ist nur „Perfektion“ Kunst. Spannend daran ist, dass Zeitgeschichte, und das jeweilige der Zeitgeschichte angepasste Bewusstsein, eine wesentliche Rolle spielt. 

 

Z.b. die Gesellschaft und das Kunstgeschehen von heute betrachtet, ohne noch intensiv darüber nachgedacht zu haben, formt in mir ein Bild, dass das oben Gesagte bestätigen könnte. Wenn ich weitere zeitgeschichtliche Vergleiche anstelle, komme ich vielleicht zu einem abgerundeten Bild.

 

Man kann schreiben, denken, lesen, malen, ..., das alles ist Leben. Wenn man es sehr gut kann, könnte es demnach „Kunst“ sein. Die „hohe Kunst des Lebens“. Oder ist das zu einfach?

 

Je höher das Bewusstsein, desto vielseitiger die Kunst/Ausdruck Erscheinungen.

 

Für mich ist Kunst leben. ich möchte Kunst ausüben, indem ich lebe und alles dafür mache, dass ich bewusst, verantwortungsvoll und frei leben kann. Mir gegenüber und den anderen Menschen gegenüber.

Meine „echte“ Kunst/Ausdruck ist, dass ich mit mir und den Menschen sein kann. Das sind eben keine Projekte oder Aktionen oder Werke, das ist das „Verhalten“. Meine Kunst ist es, mir zu zeigen, dass ich ein bewusstes, verantwortungsvolles und freies Leben führen „kann“. 

 

Kunst bezeichnet das „Nicht Fassbare“, das „zeitgeschichtliche Widerspiegeln“ (das ist die Freiheit in der Sache selbst). Das ist das große „Phänomen Kunst (Ausdruck)“. Kunst (Ausdruck) ist Freiheit, oder?